Lollipop

Ihr kennt sie doch gewiss alle, diese herrlich gleichmäßig aufgeteilten Farben, meist in rot-weiß. Gibt es auch als Seifentechnik… Und ja, Petra und Seifentechniken klappt nicht immer – aber trotzdem wird es letztendlich Seife, oder?

Lange Rede, zum Hintergrund. Im Netz kursierten mal wieder so tolle Videos dieser Technik. Sieht eigentlich gar nicht so schwer aus, das kann ich auch, hab ich zumindest gedacht.

Kurzerhand habe ich Kokosöl, Schweineschmalz und Rizinusöl mit der Lauge vermischt, den Seifenleim in 4 Portionen geteilt, mit neongelb, neonorange und neonlila gefärbt und einen Teil ungefärbt gelassen, Noch etwas Duft dran und ab ins Rohr.

Sah ja schon mal nicht schlecht aus, klappte auch gut, nun hieß es also warten. Wie immer… das dauert immer so lange bis 24 oder teilweise auch 48 Stunden um sind. Also ehrlich, Geduld beim Seife sieden ist echt nicht immer meine Stärke, aber was soll ich machen?

Dann die nächste Frage: wie bekomme ich die Seife nun aus dem Rohr? Generell ließe sich die Seife aus dem Acrylrohr gut rausschieben, dafür müsste ich aber noch länger warten und das wollte ich auf keinen Fall, ich wollte ja wissen, ob sie wirklich so gut geworden ist wie gehofft.

Irgendwann hatte ich dann einen Deckel gefunden mit dem ich die Seife gut aus dem Rohr rausschieben konnte, geschwind den Seifenschneider geholt und die Seife in handgerechte Scheiben geschnitten.

Dafür das es mein zweiter Versuch mit der Technik ist, bin ich ganz zufrieden. Am besten gefallen mir die oberen Stücke, je weiter ich zum Anfang komme, je ungenauer wird das Muster.

Auch hier gilt wie bei vielen Dingen im Leben: Übung macht den Meister.

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