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Die Transparentseife und ich

Ich muss es gestehen, ich bin derzeit echt verliebt in die Transparentseife, nicht nur weil sie recht schnell gesiedet und somit einsatzbereit ist, sondern auch wegen ihrer Vielseitigkeit. Im Gegensatz zu den gekauften Transparentseifen trocknet diese meine Haut auch nicht aus. Gestern stand ich also wieder an den Töpfen und habe fleißig den Teigspatel und den Pürierstab geschwungen, nachdem ich alles fein säuberlich mit der Feinwaage abgewogen hatte, hier kommt es wirklich auf jedes Krümelchen Natriumhydroxid (NaOH oder auch Ätznatron) an – ein kleines bisschen zuviel und die Seife ist nicht mehr brauchbar… und das möchte ich ja so überhaupt…

Kein Flatterling

Ich sag es vorweg, geplant war eine transparente Seife die dann auch noch einen Schmetterling hervorzaubern sollte, den man mit ganz vielem guten Willen und noch mehr Phantasie vielleicht auch tatsächlich sieht. Warum meine Seife nicht transparent wurde liegt vermutlich an der Wasserreduzierung, wie dem auch sei, unzufrieden bin ich mit ihr aber trotzdem nicht. Dafür gibt es ja im Zweifelsfall auch immer wieder hübsche Stempel zum aufpeppen. Hier bei der Seife die aus den Resten entstanden ist und auch frisch geschnitten fotografiert wurde, kann man – so finde ich – sehen, das sie ganz leicht durchscheinend ist, je weiter…

Bald ist Valentin

Wie ich schon am Sonntag geschrieben habe, hat mich gerade das Thema selbstgesiedete Transparentseife gepackt. Ich recherchiere noch immer fleißig zu diesem Thema, mal gucken ob ich bald wirklich schlau dazu bin. Von der selbstgesiedeten Transparentseife hatte ich auch sofort etwas in rot eingefärbt und in die Einlegerform gefüllt Da ich ja so gar keine Erfahrung mit der Transparentseife hatte, auch nicht wegen der Konsistenz hab ich eben den eingefärbten Seifenleim in die Einlegerform reingeschüttet und nicht schlecht gestaunt das die Form so langsam leerer wurde und sich dafür auf dem Boden des Glases die rote Seife sammelte… irgendwann kühlte…

Hallo und herzlich Willkommen in meiner kleinen Seifenwelt.

Damit ihr wisst wer hier die Seifen siedet möchte ich mich kurz vorstellen. Ich heiße Petra, verheiratet und habe 2 Kinder und mit uns leben noch 2 Kater. Seifen faszinierten mich schon eine ganze Weile und da ich gerne das ein oder andere ausprobiere, habe ich mir gedacht, das könnte ich auch mal versuchen. Also habe ich mir Bücher dazu ausgeliehen, im Internet gelesen und bin dort auch auf viele interessante Blogs und Foren gestoßen, weiterhin gibt es auch viele tolle Gruppen auf Facebook die sich mit Seife befassen. Meine erste Seife siedete ich im März 2017, es war eine…

Neues Jahr, neue Seife

Es ist schon etwas länger her das ich die letzte Seife hier eingestellt habe. Außer dieser hier sind noch ein paar weitere entstanden, aber noch nicht zur Fotosession gekommen. Vor ein paar Tagen sah ich auf YouTube dieses Video https://youtu.be/Itnllwxo-oI und war sofort begeistert von der Seife. Transparentseife habe ich noch nie verarbeitet, sie hat als gekaufte Seife keinen guten Ruf, da sie fast keinen Pflegewert hat… aber trotzdem war ich fasziniert. Im Link gab es eine weitere Verlinkung zur Herstellung der Tranparentseife, also geschwind in den Seifenkeller gehuscht, nach den Rohstoffen geguckt und festgestellt das alles da ist. In…

Ghost, oder die Geister, die ich rief…

Ja, es ist schon wieder etwas her, das ich hier eine Seife gezeigt habe, wobei zwischendrin schon die ein oder andere Seife entstanden ist… Wie dem auch sei, hier kommt das jüngste Seifenkind, der Ghostswirl. Eine Technik die von Auntie Clara im Netz verbreitet wurde und immer wieder sehr spannend ist, wie ich finde. Der Swirl entsteht durch die Verwendung verschiedener Laugenkonzentrationen und ist, zumindest für mich, immer wieder eine Überraschung ob es gelingt oder eben nicht. Ich habe mich hier wieder für ein klassisches 25er Rezept aus Kokos, Schmalz, Distel HO und Olivenöl entschieden. Bevor ich meine Ölmischung auf…

Kaleidoskop, oder wie der Sieder sagt: Dingensseife

Schon seit längere Zeit werden immer mal wieder Kaleidoskop- oder Dingesseifen in den Foren, Facebookgruppen oder Seifenblogs gezeigt. Bereits letztes Jahr habe ich mich an dieser Technik versucht und bin auch nicht unzufrieden mit den Seifen. Wichtig hierbei ist, dass der Seifenleim nicht zu flüssig aber eben auch nicht zu fest ist. Dazu darf natürlich auch kein andickender Duft verwendet werden. Bei der Seife oben links kamen die Farben nicht so zur Geltung, aber trotzdem mag ich sie sehr, sie duftet fein nach einer Mischung aus Lavendel, Rosmarin und Minze. Bei den beiden anderen passte dann auch die Mischung von…

Neon-Screwdriver

Ja, ich mag sie die Neonfarben, schon damals in den 80er Jahren fand ich sie klasse, daher nutze ich sie auch gerne in meinen Seifen. Für diese Seife wurde ich auch mal wieder durch ein YouTubeVideo inspiriert. Faktisch sollte diese Technik easy going sein, wenn da nicht so was wäre wie andickendes Parfümöl, die falsche Leimkonsistenz oder, oder, oder… im Zweifelsfall war es das Wetter, oder aber der böse Seifenkobold Klaus. Der macht uns Siedern nämlich gerne das Leben schwer. Klaus lebt aber nicht alleine, der hat noch ganz viele Brüdern, Schwestern, Tanten und Onkels die natürlich überall auf der…

Watt´n´Schaf

Da unser geplanter Sommerurlaub leider ausfallen musste haben wir trotzdem die Chance bekommen für ein paar Tage das Haus verlassen zu können. Bis vor ein paar Jahren waren wir regelmäßig auf Norderney, aber seit der Campingplatz den wir hatten geschlossen wurde mussten wir ja umdisponieren. So waren wir dieses Jahr an der Nordseeküste aufm Festland. Und dabei ist die Idee für diese Seife entstanden. Beim Zusammentragen der Zutaten haben unsere Kinder mich reichlich unterstützt. So kam in meine Seife die Wolle von den Schafen die auf den Dämmen liefen, also nur das was rumlag bzw. am Zaun hing. Natürlich auch…

Lollipop

Ihr kennt sie doch gewiss alle, diese herrlich gleichmäßig aufgeteilten Farben, meist in rot-weiß. Gibt es auch als Seifentechnik… Und ja, Petra und Seifentechniken klappt nicht immer – aber trotzdem wird es letztendlich Seife, oder? Lange Rede, zum Hintergrund. Im Netz kursierten mal wieder so tolle Videos dieser Technik. Sieht eigentlich gar nicht so schwer aus, das kann ich auch, hab ich zumindest gedacht. Kurzerhand habe ich Kokosöl, Schweineschmalz und Rizinusöl mit der Lauge vermischt, den Seifenleim in 4 Portionen geteilt, mit neongelb, neonorange und neonlila gefärbt und einen Teil ungefärbt gelassen, Noch etwas Duft dran und ab ins Rohr.…

Salzseifen

Sie sind ganz fein für die Haut, ähnlich wie ein Bad in der Nordsee finde ich die Haut danach ganz weich. Damit das Salz in meinen Salzseifen nicht so kratzig ist mahle ich es in der elektrischen Kaffeemühle so fein wie möglich. Weiterhin sagt man Salzseifen nach, sie würden den Duft verschlucken, das habe ich bisher noch nicht feststellen können. Eine meiner neuesten Salzseife ist diese hier mit grüner Tonerde Eigentlich hatte ich gehofft das sich die grüne Tonerde gleichmäßig in der Seife verteilt und war anfangs etwas enttäuscht, aber mittlerweile gefällt mir die Optik richtig gut. Die Tonerde macht…