Mentholseifen II

Die Mentholseifen gehören mittlerweile wie auch die Kaffeeseifen zu den Seifen die bei uns nicht mehr ausgehen dürfen.

Wie schon erwähnt, der kühlende Effekt stellte sich leider noch nicht wirklich ein, also habe ich in der nächsten Seife einfach die Konzentration erhöht.

Das machte sich sofort bemerkbar, alleine schon wenn man an der Seife gerochen hat, hatte ich das Gefühl meine Nase sei befreit.

Hier habe ich einen Taiwan-Swirl versucht

In dieser Seife kam diesmal kein destilliertes Wasser wie gewohnt zum Einsatz, sondern ich habe eine Gurke die nicht mehr so schön war püriert und mit dem Gurkensaft die Lauge angesetzt.

Öle und Fette die ich hier in der Seife verarbeitet habe sind: Kokosöl, Olivenöl, Rapsöl HO und Rindertalg. Diesmal nahm ich aber mehr Menthol und auch die ätherischen Öle wurden etwas angepasst. Hierfür nahm ich nun: Krauseminze, Eukalyptus, Melisse und Rosmarin – eine für meine Nase sehr feine Mischung.

Der Plan ging diesmal, der kühlende Effekt war gut auf der Haut zu spüren und sie durfte uns sogar auf unseren Barcelona Ausflug letztes Jahr begleiten. Ich verrate aber an dieser Stelle nicht, dass meine Wäsche herrlich geduftet hat als wir in unserem Appartement angekommen sind.

Allerdings war ich mir sicher, da muss noch mehr gehen… dann stieß ich auf die Information, das auch Kampfer kühlende Eigenschaften besitzen soll, daher habe ich meine nächsten beiden Seifen eben mit Kampfer und Menthol gesiedet.

So sah sie nach dem Einfüllen aus

In dieser Seife habe ich Kokos-, Oliven- und Sonnenblumenöl HO und Schweineschmalz untergebracht, die Laugenflüssigkeit bestand auch hier aus Gurkensaft. Zusätzlich zum Menthol kam hier auch Kampfer mit rein. Diese Seife bringt richtig feine Erfrischung, wurde jetzt bei den letzten warmen Tagen bereits mehrfach getestet.

Die Neonfarben habe ich durch meine liebe Seifenfreundin Eva beziehen können, sie stammen von (*unbezahlte Werbung*) micamoma und ich liebe sie.

Am Duft habe ich an dieser Seife soweit nichts verändert.

Diese Woche entstand meine aktuellste Kampfer-Mentholseife

Technik: Lamiar-Taiwan

Rezeptur wurde auch hier wieder ein wenig geändert, diesmal habe ich zu gleichen Teilen Kokos und Schweineschmalz erwärmt, in diesen warmen Fetten habe ich dann Kampfer und Menthol gelöst (hier allerdings auch die Menge vom Kampfer erhöht) und noch Distelöl HO und Oliveöl dazu gegeben.

Sie ist auch die erste Seife die ich anders beduftet habe und zwar mit dem Parfümöl (*unbezahlte Werbung*) „Pine & Eucalyptus“ von Gracefruit. Diese Seife darf nun aber mindestens 8 Wochen reifen, bevor sie mit unter die Dusche darf

Comments (4)
  • wunderschöne Seifen! die Mischung Kampfer-Menthol muss ich auch mal testen!
    Tolle Optik! Gratuliere! 🙂
    Seit ich den Tipp von dir habe… dürfen bei mir auch die Mentholseifen nicht ausgehen 🙂

  • Liebes, weißt Du was ich so an Deinem Blog so mag?

    Das Du ganz ungeniert Deine Erstlinge zeigst, die Du mit sooo viel Liebe gesiedet hast.
    Und nun, nach einiger Siedezeit, sieht man komplette Fortschritte.
    Das macht allen Anfängerherzen hoffentlich Mut.
    Denn ich weiss, dass viele Neulinge sich für ihre ersten Seiflinge manchmal schämen.
    Völlig zu Unrecht!
    Denn gerade da steckt soooo viel Herzblut drin.
    Danke für’s zeigen.
    So wie Du, haben wir alle mal angefangen.

    • Warum sollte ich meine Anfänge nicht zeigen? Ja, es gibt genügend Blogs wo eben nur die gelungenen Werke zu sehen sind, aber so hässlich waren die Seifen bisher nie das ich sie nicht zeigen könnte. Und gerade für Neulinge finde ich es interessant zu sehen, wie man sich weiter entwickeln kann.

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