Mentholseifen

Durch Zufall bin ich auf Menthol als kühlender Effekt in der Seife gestoßen und habe damit etwas experimentiert.

Wie auf so vieles kann auch der menschliche Körper auf ein „zuviel“ an Menthol in der Seife mit allergischen Reaktionen reagieren. Hier hieß es also zu experimentieren und im Laufe der Zeit entstanden nun schon ein paar unterschiedliche Mentholseifen.

Meine erste Mentholseife

Wie auch die Seife sind auch die Fotos nicht unbedingt optisch immer die besten, auch ich lerne im Laufe der Zeit.

Diese Seife entstand bereits im Juli 2017 und wurde aus Kokosöl, Schweineschmalz, Olivenöl, Distelöl HO, Traubenkernöl und Rizinusöl hergestellt. Die Farben in der Seife waren anders geplant, aber haben sich dann so eigenständig entwickelt.

Beduftet habe ich diese Seife mit einer Mischung aus den ätherischen Ölen Eukalytus, Krauseminze und Litsea Cubea. Mit den Mentholkristallen die in den warmen Ölen gelöst werden, war ich noch recht sparsam, daher haben wir nicht viel vom erhofften kühlenden Effekt feststellen können.

Den Stempel lies ich extra anfertigen, das Motiv entstammt einer Zeichung unserer Tochter, welche ich von ihr als Muttertagsgeschenk bekam.

Angespornt durch diese Seife habe ich dann die nächste Seife gemacht, der Seifensieder weiß je länger eine Seife reifen darf, je feiner wird sie im Gebrauch, und der nächste Sommer kommt bestimmt.

Mentholseife mit Luffa

Somit versuchte ich mich an einer weiteren Mentholseife, die ursprünglich für die Füße gedacht war. Jedoch entpuppte sich die eingearbeitete Luffa als gar nicht so kratzig und somit durfte diese Seife auch mit unter die Dusche.

Im März 2018 stand ich also für diese Seife an den Töpfen, wog Oliven-, Kokos-, Reiskeim- und Distelöl HO ab, gab auch noch Kakaobutter hinzu um daraus mit einer weiteren Mischung aus den ätherischen Ölen Krauseminze, Eukalyptus, Litsea Cubeba und Teebaum zu sieden. Die Farbpigmente kamen noch hinzu und dann wurde alles in eine leere Chipsdose gefüllt und in die Seifenmasse kam noch ein großes Stück Luffagurke die eben für den Peelingeffekt sorgen sollte.

Die Luffagurke lässt sich allerdings nicht so gut schneiden, daher sind die Scheiben auch nicht so schön glatt.

Comments (4)
  • 😍ich erinnere mich noch, als Du das Schätzchen mit dem umwerfend süßen Stempel vorgestellt hast.

    Mein absoluter Lieblingsstempel.
    Ein Unikat.
    Ich wünsche mir, das der Stempel mal wieder zum Einsatz kommt.

    Ps, ich hab im Herbst Geburtstag 😉

    • Ja, diesen Stempel sollte ich mal wieder nutzen, da hast du vollkommen recht. Aber auf einer Seife mit entsprechender Technik finde ich den dann meist unpassend, weil es dann für mich zu überladen wirkt.

      Echt? Im Herbst schon? Dann sollte ich ggfs. dein Geschenk bereits jetzt sieden 😀

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